TINNITUS

Tinnitus, das unliebsame Geräusch!

Ich empfehle und praktiziere:

Klang- und Musiktherapie bei Tinnitus

Tinnitus, was ist das, wo kommt er her, wie entsteht er?

OHRENKLINGELN

Tinnitus vom lateinischen: tinnitus aurium => Ohrenklingeln, Geklingel.

Es handelt sich um gehörte Wahrnehmungen der Betroffenen, wie Pfeifen, Rauschen, Knarren und Brummen. Mit Tinnitus bezeichnet man Hörempfindungen unterschiedlicher Art, die nicht von einer Schallquelle außerhalb des Menschens erzeugt werden und deshalb auch keine

Signal- oder Informationsfunktion haben.

Offizielle Unterscheidungen des Tinnitus sind: „ der objektive Tinnitus“, „ der subjektive Tinnitus“ und „der zentrale Tinnitus“. Doch dies ist eine sehr subjektive Darstellung; letztendlich äußert sich der Tinnitus bei allen Betroffenen gleich. Ständige Ohrgeräusche quälen die Betroffenen mitunter so sehr, dass die Lebensqualität stark eingeschränkt ist. In Deutschland leben etwa vier Prozent der Bürger mit dem lästigem Fiepen, Hämmern oder Klingeln. „Das sind jährlich 2,94 Millionen Menschen“, sagt Elke Knörr, Präsidentin der Deutschen Tinnitus-Liga (DTL). „Und jährlich kommen 270 000 Patienten hinzu.“

Der zentrale Tinnitus wird zum Beispiel so dargestellt:

Das Hörzentrum im Gehirn besitzt eine nervale Wechselwirkung mit der Innenohrfunktion. Nervenfasern, die vom Gehirn kommen, übermitteln Botschaften an darauf spezialisierte Haarzellen im Innenohr und umgekehrt. Beim zentralem Tinnitus werden die von den Hörnerven übermittelten Informationen im Gehirn falsch verarbeitet. Das hat zur Folge, dass das Gehirn einen nicht vorhandenen Ton oder Geräusche produziert.

KRANKHEIT ODER SYMPTOM

Der Tinnitus wird häufig als eigene Krankheit betrachtet, obwohl er oft ein Symptom einer anderen Krankheit ist. Tinnitus ist sehr verbreitet, auch wenn er nicht als Syndrom diagnostiziert wurde.

Denn etwa ein Drittel aller älteren Menschen gibt an, häufig bis ständig Ohrgeräusche wahrzunehmen. Man kann von einer Volkskrankheit der älteren Generation sprechen. Problematisch sind vor allem psychologisch bedingte Folgeerscheinungen.

Dazu zählt man:

–    Schlafstörungen

–    Angstzustände

–    Depressionen

–    Arbeitsunfähigkeit.

    

Tinnitus wird von der Schulmedizin zwar als eigene Krankheit betrachtet, aber die Schulmedizin kennt keine Therapie, deren Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen wurde. Es existieren viele Therapievorschläge mit mehr oder weniger erfolgreichen Resultaten.

NEUER ANSATZ

Ich verfolge bei Tinnitus einen völlig alternativen Ansatz:

Ich setze nämlich Klänge und Musik zur Therapie ein und als Instrument das Didgeridoo. (ein Blasinstrument aus Australien. Es ist ein von Termiten ausgefressener Ast, bzw. Baumstamm, der mit vibrierenden Lippen gespielt wird)

Didgeridoo-Behandlungstechnik© entwickelt von Nadine Beger:

Ausgangspunkt für mich war mein eigener Tinnitus und die daraus resultierende Diplomarbeit zum Thema Didgeridoo und Tinnitus.

    

Es stellt sich die Frage: Kann das archaische Musikinstrument Didgeridoo überhaupt den Tinnitus bekämpfen?

Dies kann ich auf Grund meiner Erfahrung mit einem eindeutigen Ja beantworten. (ca. 80% Genesungserfolg)

Denn das Didgeridoo erreicht durch Frequenzüberlagerung partielle Löschungen von „Störfrequenzen“ – dies ist die physikalische Erklärung des Phänomens.

Durch die im Alltag quasi nicht vorkommenden Frequenzbereiche des Didgeridoo kann es bereits nach wenigen Bespielungen und aktivem Spielen zu einer Linderung, bestenfalls zu einer „ Löschung“ des Tinnitus kommen. Vor der Musiktherapie muss jedoch immer eine Abklärung der Ursachen durch den Hals-Nasen-Ohren-Arzt erfolgen, um organische Ursachen auszuschließen.


Welche Funktion hat hier das Didgeridoo ?

Zum einem dient es der Frequenzüberlagerung, wie dem Masker, nur auf eine angenehmere Art und Weise. Der Masker spielt ein Gegengeräusch zum Tinnitus ins Ohr, um dieses zu verdecken (maskieren). Durch den Masker wird das Ohrgeräusch nicht schlichtweg übertönt, sondern in seiner Entstehung gehemmt. Oft dauert diese Hemmung auch noch für eine unterschiedlich lange Zeit nach Ablegen des Geräusches an. Beim Didgeridoo hingegen sind es keine künstlich, technisch nachvollziehbare Geräusche, sie kommen auch im Alltag oder in der normalen Umgebung und in derNatur nicht vor. Dadurch, dass es angenehm und gar archaisch klingt, wie man als Embryo in Mutters Bauch die Töne wahrgenommen hat, kann es zu angenehmen Frequenzüberlagerungen und somit zur Verdrängung und gar Löschung des Tinnitus-Tones kommen.

Eine weitere positive Wirkung erzielt man außerdem beim aktivem Spiel, da man das Gerät mit vibrierenden Lippen spielen muss. In den Lippen wiederum enden viele Akupunktur- Meridiane, dies sind Energiekanäle, die den Körper durchfließen und dafür sorgen, Chi-Energie (Lebensenergie) aufzunehmen und im Körper zu verteilen. Durch das stimulierende Spiel der Lippen gerät man somit in die Lage, einen permanenten Energiefluss zu erzeugen.

Können Energien frei fließen, ist der Mensch gesund, sind aber Blockaden vorhanden ist der Mensch krank => Tinnitus.

Der Klang des Didgeridoo verschafft durch sein Energiepotential eine entspannende, heilende Wirkung, dadurch wird Freude und die positive

Selbstwahrnehmung gefördert. Somit hat man noch gleichzeitig einen psychologisch positiven Aspekt bewirkt, wobei sich letztendlich nun die Frage herauskristallisiert, ob es nicht eine rein psychische Angelegenheit ist und man mit jedem Klanginstrument dies bewirken kann? Oder sind es doch überwiegend die obertonreichen Instrumente, die unsere Seele sanft berühren, uns in eine andere Bewusstseinsebene führen und uns zu neuen Glaubensätzen bzw. Programmierungen führen, wie:

der Tinnitus ist keine Qual für mich, sondern ein beiläufiger Begleiter, den ich nicht wirklich wahrnehme!

Zum Vergleich werden:

 a) Klangschalen in Form von Klangmassagen und Klangreisen eingesetzt. Klangschalen kommen aus der östlichen Welt, Indien, Nepal usw. und waren ursprünglich ein Essgeschirr aus 7-12 Metallen, bis Peter Hess sich näher mit deren Klängen und Wirkungsweisen befasste und die Klangmassage erfand.

b) Stimmgabeln: eine weitere effektive Möglichkeit den Tinnitus zu hemmen oder zu beheben durch Phonophorese, sprich die Tonpunktur mit Stimmgabeln, die fast einer nadelfreien Akupunktur entspricht.

Der Klangmassage sowie der Phonophorese liegen uralte Erkenntnisse über die Wirkung von Klängen und Planetentönen zu Grunde, die schon teilweise vor über 5000 Jahren in der indischen Heilkunst Anwendung fanden.

In der östlichen Vorstellung ist der Mensch aus Klang entstanden, ist also Klang.

Ist der Mensch mit sich und seiner Umwelt im Ein-Klang, dann ist er auch in der Lage, sein Leben frei und kreativ zu gestalten.

Anwendungsarten:

Aktive Therapie:

das Instrument wird erlernt und selbst aktiv gespielt

Rezeptive Therapie:

der Betroffene wird bespielt und lauscht dem Spiel

Die Behandlung kann auch eine Kombination beider Therapieformen sein.

 

Qype Bewertung Wir haben 4 Bewertungen auf 

 

zorglub

Bad Kreuz...

 2 Beiträge

25.03.2008

 

Frau Beger ist eine gute Therapeutin. Ihr fundiertes Fachwissen, besonders im Bereich der Musik- und Klangtheraphie, dient nicht nur zur Heilung, sondern ist auch zum Auffinden der Ursachen hervorragend geeignet. Besonders die Klangschalen-Behandlung sowie die Phonophorese, bei der spezielle Töne gezielt zur Behandlung eingesetzt werden, hat mir sehr geholfen. Daher empfehle ich die Praxis für Klang- und Musiktherapie gerne weiter. weiterlesen...

 

 

Didgewoman

Winterswijk

 1 Beitrag

26.02.2008

 

Uitstekend, wie die Holländerin sagt ;-) Musikerin und Klangtherapeutin mit Leib und Seele - eine Frau, die hinter dem steht, was sie sagt und tut... weiterlesen...

 

 

changeface

München

 1 Beitrag

26.02.2008

 

Erfahrene Therapeutin und außergwöhnliche Künstlerin - absolut empfehlenswert weiterlesen...

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